Taubenvergrämer aus aus aus

Ach, nee, doch nicht

Die Kurz-Hörspiele

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Kunden gibt`s tststs

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Das Gnu in der Metzgerei

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Die Frau im Mond

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Doktorspielchen

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Das Alpenglühn

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Die Zauberbrötchen

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Der begrabene Hase

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Written by januwefitz

Mai 9th, 2012 at 10:21 am

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Der Fremde im Zug

Nach 10 Minuten hielt ich es nicht länger aus.
“Es tut mir so leid”, wimmerte ich, “aber ich denke unheimlich schlecht über Sie.”
Als hätte er mich nicht gehört, blätterte der Fremde auf dem Platz neben mir weiter ungerührt im DB-Magazin.
“Na, und?” erwiderte er, ohne mich eines Blickes zu würdigen. “Glauben Sie, ich bin der einzige Mensch, den Sie unsympathisch finden?”
Seine tröstenden Worte perlten wirkungslos an mir herab.
“Aber ich kenne Sie doch gar nicht!” rief ich verzweifelt. “Das ist so unfair von mir!”
“Na, und?” entgegnete der Mann erneut, nach wie vor unbeeindruckt. “Glauben Sie, Sie würden anders von mir denken, wenn Sie mich kennen?”
“Nein”, sah ich ein und pulte gedankenverloren an der Kopflehne des Vordersitzes. “Ich kann über andere Menschen ausschließlich schlecht denken. Egal, wie gut ich jemanden kenne. Es ist wie ein Fluch.”
“Sehen Sie”, sagte der Fremde zufrieden, legte die Zeitung beiseite und sah mich unverwandt an. “Ich verrate Ihnen ein Geheimnis: In meinem Fall liegen Sie damit völlig richtig. Ich bin und bleibe nämlich verabscheuungswürdig. Egal, wie lange wir uns kennen.”
“Aber ist es nicht möglich, dass ich Sie dann in einem anderen Licht sehe? Sie mögen so beschissen bleiben wie eh und je, aber ich könnte doch theoretisch etwas in Ihnen erkennen, was gar nicht da ist. Mir etwas vormachen. Mir etwas einbilden.
“Glauben Sie mir. In meinem Fall: Nein!”
Er blätterte wieder im DB-Magazin und ergänzte:
“Ich verfüge nämlich über die Superkraft ‘Dauerhaft unsympathisch sein’”
“Und ich über die Superkraft ‘Das Gute im Menschen sehen’”, hielt ich dagegen. “Das wird eine interessante Zugfahrt.”
“Ist das nicht eher eine Schwäche?”
“Kann sein. Ich unterscheide schon längst nicht mehr zwischen Stärke und Schwäche.”
“Und zwischen Lüge und Wahrheit?”
“Auch nicht.”
“Zwischen Dick und Doof?”
“Nein.”
“Gute Reise noch.”
“Wohl kaum.”

Written by januwefitz

Mai 6th, 2012 at 9:13 am

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Die “Das sagen Sie nicht nochmal”-Chroniken, Teil 347

- Ich bin etwas Besseres als Sie.
- Sind Sie gar nicht.
- Gleich gut?
- Nein.
- Schlechter.
- Ja.
- Das ist ja wohl eine Unverschämtheit!

Written by januwefitz

Mai 4th, 2012 at 6:27 am

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Das Gedicht lautet vollständig übrigens so:

3 Kommentare

Wenn du glaubst, es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Und wenn du glaubst, nun geht es wieder,
streckt dich von hinten etwas nieder.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Written by januwefitz

Mai 3rd, 2012 at 2:06 pm

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Die “So ist das! Ach, nee, doch nicht”- Chroniken

Das Leben in der Stadt hat viele Vorteile. Zum Beispiel gibt es keine Autobahnen. Wenn man von den Stadtautobahnen absieht. Also gibt es sehr wohl Autobahnen. Huch, doch kein Vorteil. Da war ich mit meinem Einstiegssatz wohl etwas voreilig.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Written by januwefitz

April 30th, 2012 at 8:14 pm

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Tanz in den 27. April, obwohl ich nur in den 26. tanzen wollte. Ich Schluri.

Da habe ich wohl etwas zu lange getanzt. Eigentlich wollte ich für den Tanz in den Mai trainieren und probehalber in den 26. April tanzen. Aber im Eifer des Getanzes habe ich wohl die Zeit aus den Augen verloren – und als ich auf die Uhr sah, war schon der 27. Hoffentlich ist mein Muskelkater vor dem 30.4., 23.59 Uhr weg. Nicht dass ich ausgerechnet dann außer Form bin. Oder muskelkatergeschädigt in den Mai tanzen muss. Hätte meinen Trainingsplan vielleicht doch besser durchdenken sollen. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer.

Ach je. Das ist doch alles nicht mehr schön.

Außer: Heute Abend um 20.15 Uhr beginnt “Party, Bruder!” auf VIVA. Da lerne ich, wie ich am 30.4. in Hoisdorf die Weiber aufreiße. Freu mich.

Written by januwefitz

April 27th, 2012 at 12:01 am

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“Party, Bruder!” trifft “Tanz in den Mai”.

2 Kommentare

Nachdem ich mich nun in die Einsamkeit des Landhaus Hoisdorf zurückgezogen habe, um mein neues, im Mai 2013 erscheinendes Buch voranzutreiben, wird es Zeit nervös zu werden. Denn ich halte die Ruhe erwartungsgemäß nicht aus. Der Besitzer musste mich bereits gestern unter Medikamente setzen, damit ich die Gäste im Restaurant in Ruhe lasse. Ich wollte ja nur, dass sie mich lieb haben.

Nun sitze ich in meinem Einzelzimmer und biete auf Facebook geführte Lesungen durch mein Buch an. Außerdem freue ich mich wie bekloppt auf meine neue Lieblingsserie “Party, Bruder!”, die ich zwar noch nicht kenne, aber von der ich mir einiges erhoffe. Vor allem, wie man Party feiert. Zum Glück läuft die erste Folge schon am Freitag um 20.15 Uhr auf VIVA, so dass ich die ersten Lektionen schon beim Tanz in den Mai im Landhaus Hoisdorf anwenden kann.

Lesen Sie morgen: Wie ich in den 26. April tanzte.

Written by januwefitz

April 25th, 2012 at 8:50 am

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Lethargie, Einzelkind!

Am kommenden Freitag (27.3., 20.15 Uhr) startet auf Viva TV „Party, Bruder!“, eine non-scripted Reality-Serie über 5 Freunde, deren Leben eine einzige Party ist (Hier geht es zur Facebook-Seite) Ich werde mir das ansehen, denn ich sehe gern Menschen dabei zu, wenn sie Spaß haben (solange ich den Ton auf passende Lautstärke stellen kann). Und weil mein Leben so ziemlich das Gegenteil ist: Ich habe keine Freunde und bin lethargisch. Schon mein Leben lang. Vielleicht hat das Fernsehen deshalb bisher kein Interesse an mir und meinem Alltag gezeigt.

Aber ich habe ja zum Glück Internetzugang und nutze ab heute die Möglichkeit, jeden Tag aus meinem lethargischen Leben zu bloggen. Auch weil ich glaube, dass sich die Jugend eher an mir ein Beispiel nehmen sollte, als an den 5 Brüdern. Die Einsamkeit löst nämlich viele, wenn nicht sogar alle Probleme. Partys hingegen bereiten nur zusätzliche Sorgen. Und das sollen so viele Menschen wie möglich wissen. Insgeheim hoffe ich, dass ich die 5 Brüder über kurz oder lang auch zum Lebensmodell “Einsamkeit und Bewegungsarmut” bekehren kann. Ist nämlich sehr bereichernd.

Lesen Sie morgen: Muskelkater vom Aufstehen – und andere Gründe, warum ich lieber liegen bleibe.

Written by januwefitz

April 23rd, 2012 at 8:45 am

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Kriminalität in Facebook-Zeiten

2 Kommentare

“Unser Urlaub erinnert mich stark an den von vor 3 Jahren.
“Und?”
“Na, ja, ich sag nur…”
“Vor 3 Jahren waren wir noch nicht zusammen.”
“Nein. Damals war ich mit meinem Ex-Freund hier.”
“?”
“Mein ja nur…”
“Willst damit sagen, ich hätte ihm den Urlaub nachgemacht?”
“Die Ähnlichkeiten sind zumindest frappierend.”
“Du behauptest im Ernst, ich hätte ihm unseren Urlaub nachgemacht?”
“Ich will dir nichts unterstellen.”
“Das willst du wohl.”
“Ja, ok.”
“Wie kann man so etwas denken?”
“Sieh es mal so: Wir sind nicht nur im selben Hotel wie damals, sondern sogar unsere Tagesplanung ist bis jetzt gleich. Auf die Minute.”
“Das ist Zufall. Oder Du bildest dir das ein. Wie soll ich denn wissen, was ihr damals gemacht habt?”
“Reg Dich doch nicht auf! Ich glaube Dir ja. Ich sag’ ja nur.”
“Du glaubst mir gar nicht. Das sehe ich in Deinem Gesicht.”
“Doch, doch. Natürlich glaube ich dir. Wie sollst du wissen, was wir damals getan haben… Höchstens von Facebook.”
“Aber.. Ich kannte Dich damals noch gar nicht.”
“Ist ja auch heute noch leicht nachzulesen. dank der Chronik.”
“Ich habe keine Ahnung, wohin du früher in Urlaub gefahren bist.”
“Wenn Dirk erfährt, dass Du ihm seinen Urlaub nachmachst…”
“Dirk?”
“Mein Ex-Freund. Der hat sich damals solche Mühe gegeben mit der Planung. Wird ihm nicht gefallen.”
“Ich habe Dirk nichts nachgemacht.”
“Das wird er anders sehen.”
“Er wird es wohl kaum erfahren.”
“Doch, wird er. Hab unseren Urlaub auch gefacebookt. Und wir sind noch befreundet.”
“Warum machst du das?”
“Geistiger Diebstahl ist keine Bagatelle.”
“Das war’s dann wohl mit unserem Urlaub.”
“Hättest du dir vorher überlegen sollen. Ganove.”

Written by januwefitz

März 30th, 2012 at 12:00 am

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Bode, Kommissar mit Menschenangst

Ein Kommentar

Lieber Herr Maier,

mein Name ist Bode, ich arbeite als Freelancer für die Mordkommission Gießen, falls es dort überhaupt eine Mordkommission gibt, das kann ich nicht genau sagen. Ich schreibe Ihnen diese Mail, weil der Staat sparen muss und mir keinen Dienstwagen spendiert. Stattdessen bin ich auf meinen eigenen Wagen angewiesen, bekomme aber das Benzingeld nicht erstattet. Auch hier: Spargründe. Desweiteren ist der Akku meines Telefons gerade leer, so dass ich Sie leider nicht anrufen kann.

Deshalb schreibe ich Ihnen diese Mail. Nicht dass Sie glauben, ich hätte Angst vor Menschen. Nein, nein, Menschen machen mir keine Angst, warum sollte ich Angst vor Menschen haben?

Ich untersuche zur Zeit den Tod von Elvira Haas. Sie, werter Herr Maier, sind in meinen Augen schwer verdächtig. Bitte beantworten Sie mir deshalb die folgenden Fragen:

Kannten Sie die Tote?
Falls ja, haben Sie sie umgebracht?
Falls nein, haben Sie sie geschändet?
Möchten Sie zur Auffrischung Ihrer Erinnerung ein Foto sehen?
Falls ja: Warum?
Falls nein: Warum nicht?
Haben Sie ein Alibi für die Tatzeit 31.1.2011 um 16.35 Uhr? Bitte wählen Sie eine der folgenden Antworten (Mehrfachnennung möglich):
a) Ja, was denken Sie denn?
b) Nein, wo denken Sie hin?
c) Puh, wann schrieben Sie nochmal?
d) Ich weiß nicht einmal, was ein Alibi ist. Scheiß Fremdworte.
e) Ist sie nicht eines natürlichen Todes gestorben?

U.A.w.g.

Ihre kleine Bode-Maus

Written by januwefitz

März 5th, 2012 at 4:38 pm

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